Stellenausschreibung

Kennziffer 06-23

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Die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) ist mit ihrer ganzheitlichen nachhaltigen Ausrichtung, ihrem einzigartigen und an zukunftsrelevanten Themen ausgerichteten Studienangebot und als starke Institution im Bereich der Nachhaltigkeitsforschung Impulsgeberin für nachhaltige Entwicklung. Rund 2.300 Studierende aus etwa 60 Nationen studieren und mehr als 400 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an der modernen Campushochschule. Die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft durch die Entwicklung tragfähiger Modelllösungen voranzutreiben und die Studierenden mit Gestaltungskompetenz auszustatten, das ist die Mission der HNEE.

An der HNE Eberswalde am Forschungszentrum [Nachhaltigkeit – Transformation – Transfer] ist zum 01.04.2023 befristet bis zum 31.12.2027 folgende Stelle zu besetzen:



Wissensmanager*in (m/w/d) für Anforderungsanalysen bei kommunaler nachhaltiger Digitalisierung

Vergütung entsprechend der persönlichen Voraussetzungen bis Entgeltgruppe 13 nach TV-L (100 %),

Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.
Kennziffer 06-23

Im Rahmen der Förderinitiative des BMBF „Innovative Hochschule“ führen die Hochschule für nach­haltige Entwicklung Eberswalde (HNEE), Fachhochschule Potsdam (FHP) und Technische Hochschule Brandenburg (THB) das Verbundvorhaben InNoWest – Einfach machen! Gemeinsam nachhaltig und digital in Nord-West-Brandenburg von 2023-2027 durch. Das Verbundvorhaben mit knapp 30 Mitar­beitenden knüpft an den Strukturwandel und die Transformationserfahrungen im Vereinigungspro­zess an und stellt sich neuen, globalen Transformationsherausforderungen: Nachhaltige Entwicklung und Digitalisierung. Ziel ist es, entsprechende Innovationsprozesse mit Transferaktivitäten in Nord-West-Brandenburg zu unterstützen. Dort bilden sich die Vielgestaltigkeit der Metropolregion Berlin-Brandenburg, ihre Chancen und Risiken sowie das Spannungsfeld zwischen urbanem Zentrum und peripheren ländlichen Räumen deutlich ab.

Das Teilvorhaben (TV) 4 bearbeitet das Innovationsfeld „Nutzer*innen-zentrierte Digitalisierung für nachhaltige Entwicklung“ unter Federführung der THB. Gemeinsam mit regionalen Akteur*innen (Bürger*innen, Verwaltung, Verbände und Wirtschaft), soll die (digitale) Daseinsvorsorge im ländlichen Raum gestärkt werden. Das TV4 identifiziert mit kommunalen Partner*innen vor Ort konkrete Bedarfe zu Digitalisierungsprozessen. Diese umfassen eine nachhaltige, digitale Daseinsvorsorge z.B. bei Energie, Mobilität, Gesundheit, Umwelt bis hin zu Beteiligung. Das Innovationsteam entwickelt Strategien und Konzepte, die dann als Prototypen v.a. im ländlichen Raum erprobt und evaluiert werden. Dadurch sollen Daten sinnstiftend und effektiv eingesetzt werden können, z.B. im Bereich kommunaler Politik und Verwaltung. Dies wird durch die Einrichtung einer „Kommunalen Strategieplattform nachhaltige Digitalisierung“ mit Stakeholdern aus der Transferregion unterstützt.

Digitalisierung wird nicht als technisch-operative Anpassung betrachtet, sondern als ein strategischer Prozess, der politisch und gesellschaftlich gestaltet und an Nachhaltigkeitszielen ausgerichtet wird. Die Arbeit folgt dem Datenzyklus von der Anforderungsanalyse, über Erfassung, Verarbeitung, Analyse, Kommunikation/Visualisierung der Daten bis zu Data Stewardship. Die Anwendungen werden unter offenen Lizenzen entwickelt, um eine breite (Nach-)Nutzung sicherzustellen.

Ihre Aufgaben

Sie fungieren als Schnittstelle zwischen Kommunen in der Transferregion und dem Verbundvorhaben, um kommunale Bedarfe bezüglich einer nachhaltigen digitalen Daseinsvorsorge zu erfassen und zu beschreiben. Gemeinsam mit kommunalen Stakeholdern (und weiteren Nutzer*innen) identifizieren Sie kommunale Nachhaltigkeitsprobleme, analysieren Handlungsvoraussetzungen und „übersetzen“ diese in ein Anforderungsprofil für eine digitale, datenorientierte Bearbeitung im Teilvorhaben. Eine zentrale Aufgabe ist die (Mit-)Entwicklung, Umsetzung und Begleitung einer „Kommunalen Strategieplattform nachhaltige Digitalisierung“. Dort werden gemeinsam mit Kommunen, Stakeholdern und der DigitalAgentur Brandenburg regionalspezifische Bedarfe beschrieben, Ziele formuliert, Lösungsansätze entwickelt und Strategien für die Nutzung digitaler Daten zur nachhaltigen Entwicklung konzipiert. Die Stelle umfasst folgende Aufgaben:

  • Vor-Ort-Kontakte v.a. zu Kommunen und regionalen Netzwerken (im ländlichen Raum) herstellen
  • Bedarfs- und Anforderungsanalyse gemeinsam mit Zielgruppen aus den Kommunen (partizipative user research)
  • Betreuung der o.g. Strategieplattform; Organisation und Durchführung regelmäßiger Treffen, bedarfsorientierte Themen-Workshops und Arbeitsgruppen sowie Unterstützung von Entscheidungs-, Lern- und Reflexionsprozessen
  • Klärung rechtlicher und organisatorischer Rahmenbedingung bezüglich der Nutzung von kommunalen Daten

Entwicklung von Instrumenten und Hilfsmitteln (z.B. Leitfäden, Checklisten, Abläufen) zur Unterstützung kommunaler Stakeholder bei der Entwicklung und Durchführung von Digitalisierungsprojekte für eine nachhaltige Entwicklung

Anforderungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder vergleichbar), bspw. in Politikwissenschaft, Sozialwissenschaft, Regionalwissenschaften, Wirtschaft, Kommunikation
  • Kenntnisse zu nachhaltiger Entwicklung und Digitalisierung sowie ihrer Integration
  • Grundlegendes Verständnis für technische Aspekte von Digitalisierung (in Kommunen) und von technologischen Umgebungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit über die drei Verbundhochschulen hinweg
  • Kenntnisse kommunaler Abläufe, Erfahrungen in der Arbeit mit öffentlichen/kommunalen Verwaltung, Stadtplanung oder Partizipationsprozessen
  • Ausgeprägte Kommunikations- und Teamfähigkeit, kommunikative Kompetenz und Freude am Umgang mit Professor*innen und Mitarbeiter*innen des Verbundes
  • Bereitschaft und Flexibilität zu häufigen Dienstreisen an die anderen beiden Hochschulen und in die Projektregion
  • eine Promotion ist bei passenden fachlich-organisatorischen Voraussetzungen möglich und wird unterstützt

Wünschenswert

  • Erfahrung in transdisziplinären Forschungs- oder Transferprojekten
  • Erfahrung im Projektmanagement 

Darüber hinaus sollten Sie sich mit dem Nachhaltigkeitsanspruch der Hochschule identifizieren können.

Ihre Vorteile bei uns:

Die HNEE bietet Ihnen einen modern ausgestatteten, familienfreundlichen Arbeitsplatz in grüner Umgebung und mit sehr guter ÖPNV-Anbindung. Die Bezahlung erfolgt nach Tarifvertrag (TV-L). Die Hochschule ermöglicht die Bezuschussung zum VBB-Jobticket, bietet flexible Arbeitszeiten und die Möglichkeit mobiler Arbeit an. Ferner unterstützen wir unsere Mitarbeiter*innen durch ein aktives Gesundheitsmanagement (z. B. aktive Pause); dabei besteht ein besonderes Interesse an einer langfristigen Mitarbeit sowie persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter*innen.

Wir begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer und sozialer Herkunft, Religion/Weltanschauung, Behinderung, Alter sowie sexueller Orientierung und Identität. Die HNEE strebt in allen Beschäftigtengruppen eine ausgewogene Geschlechterrelation an. Personen mit einer Schwerbehinderung werden bei entsprechender Eignung vorrangig berücksichtigt.

Auf die Vorlage von Bewerbungsfotos kann verzichtet werden.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Arbeitszeugnisse/Beurteilungen, ggf. relevante Fortbildungsnachweise) bis zum 08.02.2023 direkt über das Online-Bewerbungsformular.

Bei inhaltlichen Rückfragen zur ausgeschriebenen Stelle wenden Sie sich bitte an Prof. Benjamin Nölting; Benjamin.Noelting@hnee.de (+49 3334 657 335).

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

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